Isfahan ist für uns die bisher schönste Stadt auf unserer Reise durch den Iran. Die Beinamen Isfahan, wie „die Perle Persiens“ oder „Isfahan ist die Hälfte der Welt“ deuten darauf hin, daß es sich um eine besondere Stadt handelt. Wir fühlen uns hier sofort wohl. Sei es beim Relaxen im Park, beim abendlichen Gang entlang der Brücken oder beim Schlendern durch das armenische Viertel. Dazu trägt sicher unser Stellplatz mitten im Zentrum bei, direkt neben der Haupteinkaufsstraße, also ungefähr so, als würden wir in Frankfurt neben der Zeil oder in Düsseldorf an der Kö stehen. Alle Sehenswürdigkeiten können wir von hier zu Fuß erreichen. Im armenischen Viertel haben wir uns besonders wohl gefühlt, das könnte an den tollen Kaffeehäusern mit richtig gutem Cappuccino gelegen haben 😉 und an Majid, der uns geführt hat.

Alle Sehenswürdigkeiten Isfahans zu besichtigen sprengt selbst den Rahmen unseres Zeitbudgets und unsere Aufnahmefähigkeit für Neues sowieso. Wir konzentrieren uns daher auf ein paar größere und kleinere Highlights. Besonders beeindruckend ist der Meydan-e Emam Platz (früher Königsplatz). Mit seiner Länge von über 500 Metern, seinen Arkaden und den prachtvollen Gebäuden (Masged-e Emam Moschee, Lotfolla Moschee, Ali Qapu Palast, Eingang zum Basar) in jeder Ecke ist der Platz wirklich faszinierend.

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Und dann die Brücken. Si-o-se Pol (33-Bogen Brücke) ist keine 2 Minuten zu Fuß von unserem Stellplatz entfernt. Und die Stimmung am Abend fast magisch. Die Menschen treffen sich hier, es gibt Life Musik aller Colour von Techno über HipHop bis zu traditioneller Musik. Pol-e Chādschu ist das Wahrzeichen von Isfahan, war aber leider bei unserem Besuch nicht am Abend nicht beleuchtet.

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Natürlich dürfen die Freitagsmoschee und der Basar bei einer Besichtigung Isfahans nicht fehlen. Den Eingang zur Freitagsmoschee kann man leicht verfehlen, versteckt er sich doch im Basar. In Isfahans Basar streiften wir durch die Hinterhöfe und besuchten die Handwerker. Im armenischen Viertel finden sich noch mehrere armenische Kirchen, von denen die Vank Kirche sicherlich die prachtvollste ist.

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Und dann war da noch der erste schiitische Feiertag an dem wir teilnahmen, das Ghadir Chumm Fest zum Gedenken an die Ernennung Imam Alis zum Nachfolger Mohammeds. Wir wussten zunächst gar nicht wie uns geschah. Mitten auf der Straße wurde Limonade serviert, wir saßen in einer kleinen Teestube im Basar und ein Mann verschenkt an alle Anwesenden Brot, wir bekommen Süßigkeiten geschenkt. Und dann kommen wir an den Platz an der eine Zeremonie gefeiert wird. Die Menschen singen, tanzen und es ist eine ausgelassene Stimmung. Zum Abschluss gibt es für alle eine kostenloses Mittagessen.

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