In der Wüste Lut wurden, mit über 70 Grad im Schatten, die höchsten Temparaturen auf der Erde gemessen. Im Sommer sind Temparaturen von um die 50 Grad quasi normal. Deswegen sollte man dieser Wüste nur zwischen Oktober und März einen Besuch abstatten. Im letzten Oktober Drittel wurden immer noch gut 35 Grad tagsüber erreicht, die Nächte waren mit etwas über 20 Grad bereits angenehm kühl. Dieser kleine Abstecher, war so nicht geplant, aber uns blieben Tage zum “verdaddeln”, da wir etwas zügiger unterwegs waren, als wir geplant. Im nächsten Jahr wollen wir einige Tage länger bleiben. Da wir so gar keinen Plan bezüglich Strecke oder Wegepunkten hatten, haben wir uns vier Tage einfach zwischen den Kaluts treiben lassen. Kaluts sind überdimensionale Sandburgen und -formationen, die über Millionen von Jahren durch einseitigen Wind, Sand und Wasser geschaffen wurden. Dieser Teil der Lut erstreckt sich über 145 km in der Länge und 80 km in der Breite. Genügend Platz zum verweilen, die Stille zu genießen und den Sternenhimmel mit der Milchstraße zu bewundern. Herrn Möglich hat es auch gefallen, waren wir doch hauptsächlich off-road unterwegs.

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Auf dem Weg zur Lut machten wir Halt bei dem Felsendorf Meymand, in Kerman und Mahan. Kerman’s Basar ist eines der ältesten Handelszentren im Land und mit einer Länge von 600 Metern eine der längsten überdachten Basarstraßen. In Mahan wollen wir den Prinzengarten besuchen, doch das bleibt ein kurzes Vergnügen. Wieder werden wir in ein Gespräch verwickelt und anschließend zum Mittagessen eingeladen. Dieses Mal dürfen wir jedoch etwas von der Gastfreundschaft zurückgeben und bei der Klärung von Rentenansprüchen aus Deutschland behilflich sein.

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