Der Grand Canyon der Türkei wird das Ihlara Tal genannt. Nun ja, der Vergleich hinkt etwas. Kaum mehr als 100 Meter tief ist das Ihlara Tal, der Grand Canyon misst bis zu 1.800 Meter in der Tiefe. Aber hier geht es nicht nur um die Natur, nein auch die ältesten Höhlenkirchen sind zu bewundern. Eine Wanderung entlang der Schlucht wird unterbrochen durch die Auf- und Abstiege zu den mehr als 15 Kirchen. Um ehrlich zu sein, nachdem wir drei Kirchen angeschaut haben, verzichteten wir auf die weiteren. Die Malereien waren sich zu ähnlich.

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Das Zentrum Kappadokien ist Göreme. In und um Göreme sind die meisten der bizarren Tuffsteinformationen zu finden und Göreme ist die Hochburg des Ballonfahrens. Uns wurde dringend abgeraten am Wochenende nach Göreme zu fahren, da es sehr voll werden soll. Aber, durch den Einbruch des Türkeitourismus, sind wir bei unseren Wanderungen durch Love Valley, Red Valley und Rose Valley selbst am Samstag alleine. Die türkischen Touristen beschränken sich auf einfach zugängliche Aussichtspunkte und das Göreme Open Air Museum. Auf dem Höhepunkt des Tourismus in Kappadokien sind in Göreme bis zu 200 Ballons in der Luft gezählt worden. Wegen der hohen Unfallgefahr wurde die maximale Anzahl später auf 100 Ballons begrenzt. Aktuell sind an Wochentagen etwa 25 und am Samstag oder Sonntag um die 50 Ballons am Start. Diese Situation führt zu einem unerbittlichen Preiskampf. Waren vor einem Jahr für 60 Minuten Ballfahrt noch 150 – 160 Euro zu zahlen, so liegen die Angebote in diesem Jahr zwischen 80 und 90 Euro.

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