Die Infrastruktur der drei Länder hinkt, mehr als 25 Jahre nach der Öffnung des eisernen Vorhanges, weit hinter dem Standard westlicher Ländern hinterher. Ein Beispiel sind die Nebenstraßen. In Bulgarien haben wir erstmals seit unserer Afrikareise wieder „Schlaglochslalom“ geübt. Mit einem Klein-LKW eine etwas andere Nummer als mit dem Landy.

Interessanterweise fühle ich mich nicht wie im Ausland, auch wenn die Infrastruktur nicht auf westlichem Niveau ist. Filialisten, die uns wohl bekannt sind, finden sich in jeder Stadt. Bei Lidl, Aldi, Billa und Co. Lebensmittel kaufen, bei H&M, KiK, etc. Klamotten und bei Obi oder Praktiker (ja, den gibt es noch) Heimwerkerartikel. Auch Rossmann und DM für Drogerieartikel muss man nicht missen. Verlieren die lokalen Händler in Osteuropa an Bedeutung? Das stimmt nachdenklich.

Das Preisniveau ist niedrig, der erste Cappuccino für 1,30 € sehr günstig, die Freude groß. Später erfahren wir, das Arbeitslosengeld liegt in Ungarn bei 40 € pro Monat, das Gehalt ein Lehrerin beträgt 600 €. Da relativieren sich die Preise sehr schnell.

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