Teheran, eine Multi-Millionen Metropole, hat tagsüber 18 Millionen und nachts 14 Millionen Einwohner (Zitat eines Studenten aus Teheran). Viele Iraner warnten uns vor dem Verkehrskollaps und der Fahrweise der Teheranis. Das ging bis zu Aussagen „in Teheran kann man unmöglich selbst fahren“. Nun gut, wir sind mit dem Mog nicht in direkt in die Innenstadt, aber wir haben Teheran von Nord nach Süd durchquert und sind zum Einkaufen in den Westen (dazu später mehr) gefahren. Der Verkehr ist zu den Stoßzeiten wirklich immens, das stimmt, die Fahrweise unterscheidet sich jedoch nicht so sehr von der in Tabriz. Also möglichst nur nach vorne schauen, die hinter einem Fahrenden müssen auf sich selbst aufpassen und irgendwie funktioniert es, allerdings braucht man eine gehörige Portion Vertrauen in die anderen Verkehrsteilnehmer. Insbesondere als Fußgänger beim Überqueren von Straßen, da Ampeln zwar existieren, aber größtenteils ignoriert werden. Da fühlt man sich wie seinerzeit Ulrich Wickert auf dem Place de la Concorde.

Da das U-Bahn System in Teheran sehr gut ausgebaut ist, gönnen wir Herrn Möglich auf unserem Stellplatz beim Iman Khomeini Monument eine Pause und nutzen den öffentlichen Nahverkehr zur Stadtbesichtigung. Mit unschlagbaren 30 Euro Cent für die Hin- und Rückfahrt auch preislich nicht zu toppen.

Ein Highlight, neben Palästen, Parks, Juwelenmuseum, Basar sind die Einkaufsmöglichkeiten für Langzeitreisende in Teheran. Hier gibt es mehrere Ableger von Carrefour und so wurde unser Lust nach Käse, Brot und Kaffee gestillt und die Vorräte für die nächsten vier Wochen aufgefüllt.

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